| Früherkennung |
Früherkennung die chaotische Schwester der PlanungDer Einstieg in das Thema
»Früherkennung« ist vielseitig. Liegen der eigenen
Strategie Szenarien zugrunde, so bedürfen diese einer
kontinuierlichen Beobachtung. Aber auch Unternehmen, die
in ihrer Planung keine Szenarien einsetzen, wollen
einzelne Prämissen ihrer Strategien überprüfen. Und
wieder andere wollen schlichtweg von neuen Entwicklungen
nicht überrumpelt werden. Abtasten (Scanning): Die ungerichtete Wahrnehmung von Faktoren sowie möglicher Trends und Veränderungen im Unternehmensumfeld wird als Abtasten oder auch »Scanning« bezeichnet. Sie bildet den Ausgangspunkt für die folgenden drei, eng miteinander verzahnten Prozesse. Interpretation: Hier werden die identifizierten Faktoren und Trends so-wie die Ergebnisse der folgenden Prozesse analysiert, interpretiert und in die strategische Denkar-chitektur des Unternehmens eingeordnet. Ein wesentliches Element ist hier das vernetzte Denken. Beobachtung (Monitoring): Besonders kritische Faktoren beispielsweise Prämissen für bestehende Strategien oder Indikatoren für das Eintreten von Krisen oder bestimmten Szenarien werden kontinuierlich und gezielt beobachtet. Vorausschau: Ein wichtiger Prozess langfristig erfolgreicher Früherkennungsansätze ist die systematische Vorausschau für neue Faktoren und Trends sowie Beobachtungs- und Interpretationsresultate. Daraus ergeben sich neben Szenarien auch einzelne Projektionen oder sogenannte Trendlandschaften. |